• SoR - Gedenken an Hanau
  • 2021: Studienfahrten Q2 nach Freiburg, Trier und Sylt
  • Proben in Heek
  • Gemeinsamer Wandertag nach MS 2017
  • 2023: Chor und Orchester an der Landesmusikakademie Heek
  • Abitur 2023
  • 2022: SV lädt die 5er ein!
  • Kollegium 1912 mit Geheimrat Dr. Anton Führer
  • 2019 Q2 in Bruessel bei der EU / am Atomium

  • Juist 2016

  • Instrumentalpraktischer Unterricht - Bläser
  • Friedensmahner - Was ist Frieden?
  • 2021 Mottotag: Nikolaus
  • Orchester Gymnasium Dionysianum
  • Englandaustausch - Lake District
  • Dionysianum Januar 2019 (lieben Dank an Nils Prior)

  • Mottotag Q2 "Helden der Kindheit"
  • Sonnenaufgang
  • Stufe 5: Theatertag OS 2019
  • NRW-Tag am Dionysianum
  • Kardinaltugenden
  • Die SV auf Norderney Nov 2017
  • 1912 Dionysianum: Große Pause
  • Abi 2023 - Mottotag
  • Abi 2022 - Mottotag - Buchstabenhelden
  • Klettern auf Borkum
  • Europatag am Dionysianum
  • SoR: Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage (28.02.2020)
  • 2020: Musische Tage SII - Orchester und Chor - an der Landesakademie in Heek
  • 2021: Studienfahrten Q2 nach Freiburg, Trier und Sylt
  • 2000: Dionysianum - Kleihuesbau
  • Proben an der Landesmusikschule Heek
  • 2009: Gemeinsame Fahrt nach Rom zum 350. Jubiläum
  • 2024-02 Sport-LK: Ski-Exkursion - Gleiten
  • 2017: Wandertag nach Münster
  • Abiturientia 2024 - Letzter regulärer Schultag 22.03.24
  • 2023-01: Chor und Orchester an der Landesmusikakademie Heek
  • 2015: Gemeinsamer Wandertag nach Scheveningen
  • Die vier Kardinaltugenden (2007 Guy Charlier) - ein Geschenk des VAD
  • 2023: Abiturentlassung (14.06.2023)
  • 2022: SV lädt die 5er ein!
  • 1906: Dionysianum - Frankebau
  • 1912: Kollegium mit Geheimrat Dr. Anton Führer
  • Studienfahrt nach Brüssel zur EU / am Atomium
  • 6: Klassenfahrt an der Nordsee
  • 2023-11-18 Tag der offenen Tür - Chorgruppe 7
  • 5 - 7: Instrumentalpraktischer Unterricht - Bläser / Oberstufenorchester in Heek
  • 2023-02 Friedensmahner - Was bedeutet Frieden?
  • Abiturientia 2021 - Mottotag Nikolaus (07.12.2020)
  • Schülerorchester in St. Peter
  • Aula des Dionysianums vor der Renovierung, Juni 2023, by Pascal Röttger
  • Englandaustausch - Lake District
  • 10. Januar 2019 (c) Nils Prior
  • Abiturientia 2023 - Mottotag "Helden der Kindheit" (23.02.2023)
  • 12. Februar 2020 Sonnenaufgang, (c) Jana Temke
  • 2019: Stufe 5 - Theatertag in OS
  • 23. August 2022: 75 Jahre NRW
  • 2009: Die vier Tugenden von Guy Charlier - ein Geschenk des VAD
  • Inschrift am Frankebau
  • SV-Fahrt / SV-Seminar
  • 2013: Abiturentlassfeier des Doppeljahrgangs G8/G9
  • 1912: Dionysianum - Große Pause
  • Abiturientia 2023 - Mottotag bayr. Tracht (03.11.2022)
  • Abiturientia 2022 - Mottotag "Anfangsbuchstaben" - sprich: Jeder sucht sich eine Verkleidung passend zum Anfangsbuchstaben des Vornamens! (14.03.2022)
  • 2024: Klassenfahrt nach Borkum
  • 09. Mai 2022: Europatag am Dionysianum
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Infektionsschutz an Gemeinschaftseinrichtungen

Liebe Schulgemeinde,

das neue Schuljahr ist gestartet und der Herbst stehen vor der Tür und damit auch die üblichen Krankheitswellen (neben Corona). Gerade in Schule müssen alle aufeinander Acht geben, da hier viele Menschen auf wenig Raum miteinander nah arbeiten.

I. Grundsätzlich dürfen an folgenden Infektionen erkrankte Menschen nicht in die Schule:

1. Cholera
2. Diphterie
3. Enteritis durch enterohämorrhagische E. coli (EHEC)
4. virusbedingtes hämorrhagisches Fieber
5. Haemophilus influenzae Typ b-Meningitis
6. Impetigo contagiosa (ansteckende Borkenflechte)
7. Keuchhusten
8. ansteckungsfähige Lungentuberkulose
9. Masern
10. Meningokokken-Infektion
11. Mumps
12. Paratyphus
13. Pest
14. Poliomyelitis
15. Scabies (Krätze)
16. Scharlach oder sonstige Streptococcus pyogenes-Infektionen
17. Shigellose
18. Typhus abdominalis
19. Virushepatitis A oder E
20. Windpocken

erkrankt oder dessen verdächtigt oder die verlaust sind, dürfen gemäß §34 Absatz die Schule nicht betreten, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit oder der Verlausung durch sie nicht mehr zu befürchten ist.

II. Dies gilt gemäß § 34 Absatz 3 IfSG auch für Kinder oder Erwachsene in deren Familie nach ärztlichem Urteil eine Erkrankung an oder der Verdacht auf

1. Cholera
2. Diphterie
3. Enteritits durch enterohämorrhagische E. coli (EHEC)
4. virusbedingtes hämorrhagisches Fieber
5. Haemophilus influenzae Typ b-Meningitis
6. ansteckungsfähige Lungentuberkulose
7. Masern
8. Meningokokken-Infektion
9. Mumps
10. Paratyphus
11. Pest
12. Poliomyelitis
13. Shigellose
14. Typhus abdominalis
15. Virus hepatitis A oder E.

aufgetreten ist.

III. Schülerinnen und Schüler, die Ausscheider sind von

1. Vibrio cholerae 0 1 und 0 139
2. Corynebacterium diphteriae, Toxin bildend
3. Salmonella Typhi
4. Salmonella Paratyphi
5. Shigella sp.
6. enterohämorrhagischen E. coli (EHEC).

dürfen gemäß § 34 Absatz 2 IfSG nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung der gegenüber ihnen und der Schule verfügten Schutzmaßnahmen die Schulräume betreten, Einrichtungen der Schule benutzen und an Veranstaltungen der Schule teilnehmen.

Da wir auch schwangere Schülerinnen oder Lehrerinnen am Dionysianum haben (können), muss die Schulleitung (über das Sekretariat: 05971 - 94 35 51 00) bei folgenden Krankheiten dringend informiert werden, um ggf. Schutzmaßnahmen für die Schwangere ergreifen zu können:

Masern, Mumps, Windpocken, Röteln, Ringelröteln, Keuchhusten, Scharlach, Grippe (Influenza), Hepatitis A, Hepatitis B

Ein ärztliches Zeugnis über die Unbedenklichkeit des Schulbesuches nach Gesundung ist im Interesse aller zu empfehlen.

 

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe

Oliver Meer

 

10+Q1: Deutschrapper hält Vortrag zum Thema Antisemitismus

„Antisemitismus ist bereits das Gerücht über Juden." Mit diesem Zitat von Theodor W. Adorno, Philosoph und Soziologe der Frankfurter Schule, eröffnete Jonathan Kalmanovich alias Ben Salomo seinen Vortrag über Antisemitismus am Montag, dem 21. August 2023, in der Petrikirche des Gymnasium Dionysianum.

Im Rahmen der Antisemitismusaufklärung am Dio gab der Deutschrapper Ben Salomo am Montagmorgen den Schülerinnen und Schülern der Stufen 10 und Q1 Einblick in die deutsche Rap-Szene, die neben gewaltverherrlichender Sprache, frauenverachtenden Texte auch immer mehr antisemitische Tendenzen aufzeigt, gegen die der jüdische Rapper seit Jahren mit seiner Musik, aber auch mit seinen Vorträgen bundesweit ankämpft.

Ben Salomo ist Musiker und bekannt geworden als der erste bekennend jüdische Deutschrapper. In seinen Vorträgen an deutschen Schulen nimmt er Raum und Publikum für sich ein, ganz gleich, ob sie Ben Salomo kennen oder seine Musik schon gehört haben. In seinen Worten schafft er Nähe, er spricht die Jugendlichen im Rapperjargon direkt an, provoziert und benennt Dinge beim Namen. In seinem durchdachten und emotional geführten Vortrag nahm der 1977 in Israel geborene und in Berlin aufgewachsene Musiker Ben Salomo die Schülerinnen und Schüler mit in seine Biografie und verknüpfte diese immer wieder mit antisemitischen Erfahrungen aus der eigenen Jugend sowie mit verachtenden Anfeindungen aus der Deutsch-Rap-Szene.

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung ist Rapper Ben Salomo, der die Szene inzwischen verlassen hat, deutschlandweit unterwegs, um junge Menschen für ein wichtiges und ein heute leider wieder sehr präsentes Thema zu sensibilisieren: Antisemitismus.

Bilder und Text: Tiemo Grauert

 

 

 

 

 

 

Sport: Dio-Fußballturnier: VFL Baum holt Titel

Am 16. Juni 2023 war es endlich wieder so weit, dass erste „Erprobungsstufen-Fußballturnier“ des Dionysianums nach Corona konnte im Emslandstadion ausgetragen werden. Organisiert und geleitet von den Sporthelferinnen und Sporthelfern des Dios ging es nach der 3. Stunde für die 5er und 6er auf "Torejagd".

In zwei Vorrundengruppen konnten acht Teams aus fünf Klassen ihr Können fußballerisch unter Beweis stellen, um sich für die Halbfinals zu qualifizieren und sich einen der begehrten Pokale zu sichern. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von Beginn an motiviert, sie starteten in das Turnier mit selbstständigen Aufwärmübungen und bis zum Ende waren die Spielerinnen und Spieler, die Fans und sowie die Sporthelferinnen und Sporthelfer, voll begeistert. Während der Spiele übernahmen die nicht-aktiven Klassenmitgliederinnen und -mitglieder die Aufgabe der Fanclubs. Denn traditionell werden bei diesem Turnier auch die besten Fans geehrt. Hier wurden die Dionysianerinnen und Dionaysianer äußerst kreativ: sie führten Choreografien auf, zeigten akrobatische Kunststückchen und jubelten den Mannschaften mit Fangesängen zu.

Im Anschluss an die Vorrunde folgten die Platzierungsspiele. In den Halbfinals konnten sich die Teams für das große Finale um den Erprobungsstufenpokal qualifizieren. Hier stritten die Teams "Mayo" aus der 6a und der "VFL Baum" aus der 6c um den Sieg. Die Burschen des "VFL Baum" krönten ein tolles Turnier in einem spannenden Endspiel mit einem knappen Sieg von 2:1 und konnten anschließend den größten Pokal in die Höhe halten. Den Pokal für die besten Fans war nicht einfach zu vergeben, doch schließlich erhielten ihn die Fans der 5b.

Die Sporthelferinnen und Sporthelfer sowie Sportlehrer Herr Gorny bedanken sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für einen äußerst spannenden und fairen Wettkampf. Alle Beteiligten freuen sich auf ein Wiedersehen im kommenden Schuljahr.

Text: Die Sporthelferinnen und Sporthelfer; Bilder: Sporthelferinnen und Sporthelfer, T. Grauert.

 

Elternpflegschaft: Tauschecke eingerichtet!

Endlich ist es soweit! Ab sofort können fleißig Bücher und Spiele getauscht werden!💪🏼😊

Herzlichen Dank an alle Spender*Innen, die uns das ermöglicht haben! Hervorzuheben ist eine sehr große Spende der Familie Stegelmann!

Ganz große Klasse!

 

Wenn ihr noch Bücher spenden möchtet stellt sie einfach ins Regal oder kontaktiert uns, sollte es voll sein.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn das Angebot der Tauschbörse angenommen wird und hoffen auf einen regen Austausch!

 

Im Namen der Schulpflegschaft,

Doris Frede, Tina Werning und Inga Doumat

 

Anne Frank Tag 2023: „Ideale“

Das Gymnasium Dionysianum hat auch dieses Jahr am Anne Frank Tag teilgenommen.

Bundesweit haben Schüler*innen an über 650 Schulen anlässlich Anne Franks Geburtstag am 12. Juni ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus gesetzt. Das ist ein neuer Anmelderekord.

Seit 2017 organisiert das Anne Frank Zentrum den Aktionstag rund um Anne Franks Geburtstag am 12. Juni. Mit diesem Tag will das Anne Frank Zentrum an Anne Frank, eines der bekanntesten Opfer des Holocaust, und den Holocaust erinnern sowie das Engagement von Kindern und Jugendlichen für eine demokratische Gesellschaft stärken.

Das Motto des diesjährigen Anne Frank Tages ist „Ideale“. Die kostenfreien Lernmaterialien und die dazugehörige Plakatausstellung, die vom Anne Frank Zentrum entwickelt wurden, erläutern unterschiedliche Ideale und Prägungen von historischen Personen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Schüler*innen und Lehrkräfte werden zur Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Idealen und Werten angeregt. In ihrem Tagebuch schrieb Anne Frank auch über ihre eigenen Ideale wie Gleichheit, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft.

Die Stufe 6 hat sich im Religionsunterricht mit dem Thema „Judentum“ auseinandergesetzt und in diesem Rahmen auch Anne Frank thematisiert. Im Deutsch-, Geschichts- und Religionsunterricht konnte sich die Jahrgangsstufe 9 intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, indem beispielsweise im Deutschunterricht das Tagebuch von Anne gelesen wurde. Die (kirchen)historische Perspektive wurde in Religion und Geschichte erarbeitet. Die Jahrgangsstufe hat zu der offiziellen Plakatausstellung auch eigene thematische Plakate im Unterricht erstellt, die im Forum der Schule für die ganze Schulgemeinde ausgestellt wird. Beim Wandertag wird die gesamte Jahrgangsstufe nach Amsterdam fahren und das Hinterhaus der Franks besuchen.

In der Schülerbibliothek haben die Schüler*innen auch die Möglichkeit, weitere thematische Literatur einzusehen oder zu entleihen. Zudem kann ein Modell des Hinterhauses angesehen werden.

 

(Text: Pressemitteilung Anne Frank Zentrum und Katharina Parusel, Bilder: Katharina Parusel)

Sport: Erfolgreiche AGs

Erfolgreiche DRLG Bronze RettungsschwimmerInnen Ausbildung am Dio

Fünf Schülerinnen und Schüler aus der Q1 und Q2 (Ronja Büscher, Jana Lange, Carina Lange, Ina Gude und Niels Bertling) bereiteten sich im zweiten Schulhalbjahr im Rahmen einer AG mehrfach im Wasser und an Land mit Sportlehrerin Frau Wermelt auf die DLRG-Prüfung zum Rettungsschwimmer in Bronze vor.

Im schuleigenen Sporttheorieraum wurde das Wissen zur Ersten Hilfe aufgefrischt und unter anderem die Herz-Druck-Massage mit den neuen Reanimationspuppen geübt. Im Becken erlernten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Abschlepptechniken sowie Befreiungsgriffe, die sie exemplarisch anwendeten. Ein Highlight der AG war das Kleiderschwimmen inkl. der Anwendung von Rettungstechniken. Am Dienstagabend konnten schlussendlich alle im Freibad in Rheine ihre Prüfung ohne Probleme absolvieren und fühlen sich nun für den (hoffentlich nie eintretenden) Ernstfall gut aufgestellt. Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen DRLG-Rettungsschwimmer in Bronze.

Tennis am Dio

Auch im 2. Schulhalbjahr schnupperten mehrere Schülerinnen und Schüler beim ortsansässigen Tennisverein TC22 in das Tennistraining hinein. Unter Leitung von Sportlehrerin Frau Wermelt und einer ehemaligen Schülerin (Sophie Blau) trafen sich acht tennisbegeisterte Schülerinnen und Schüler jeden Donnerstag nach der 6. Stunde auf dem Gelände des TC 22 am Elsa-Brandström-Weg. Tennisschläger, Bälle und Plätze stellte der Tennisverein zur Verfügung, sodass alle bei tollem Wetter Tennisluft schnuppern konnten. Als Schule freuen wir uns, dass der TC 22 auch im kommenden Schuljahr diese Kooperation unterstützt und das Dio dieses Angebot zum dritten Mal aufgreifen kann.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und an Karoly Fodor für die Organisation auf Seiten des TC 22!

Text: L. Wermelt

 

5b spendet Lebensmittel an Rheiner Tafel

Als die Klasse 5b im Fach Wirtschaft-Politik erfahren hat, dass es auch in Deutschland und sogar hier in Rheine Kinder gibt, die von Armut betroffen sind, hatten die Kinder spontan die Idee, Lebensmittel für die Rheiner Tafel zu spenden. Am Freitag brachten die ersten Kinder ihre Spenden mit. Am Montag werden weitere folgen, die anschließend von ihrer Fach- und Klassenlehrerin Frau Burkhard zur Tafel gefahren werden. Wir freuen uns über das soziale Engagement!

Text und Bild: A. Burkhard

EUROPA - Live-Hörspiel zur Shoah: „Mit diesen Erinnerungen muss ich jetzt leben“

In der letzten Woche durften die Dio-Schüler*innen der Jahrgänge 8-Q1 an einer spontan angesetzten, musikalisch untermalten Lesung aus den Erinnerungen einer Holocaust-Überlebenden teilnehmen.

Ans Dio gekommen waren Schauspielerin und Sprecherin Hannah Sieh, die aus dem Werk „Retour à Birkenau“ (dt. „Rückkehr nach Birkenau: Wie ich überlebt habe) von Ginette Kolinka las, und Jolanta Szcezelkun, die die Lesung mit teils selbst komponierten Melodien auf dem Akkordeon begleitete.

Kolinka, die heute 98 Jahre alt ist und in Paris lebt, hatte lange gezögert, ihre Erinnerungen niederzuschreiben. Erst als Steven Spielberg Zeitzeugen für den Film „Schindlers Liste“ suchte und mit ihr ins Gespräch kam, entschied sie sich dazu. Zuvor wollte sie einfach niemandem zur Last fallen, mit ihren Gedanken behelligen…

 

Die Lesung begann fröhlich, eine unbeschwerte Jugend wurde vom Akkordeon Szcezelkuns gespiegelt, die 19-jährige Ginette, Jüdin ukrainischer und rumänischer Abstammung, lebte ein auch aus heutiger Sicht normales Leben in Aubervilliers (Großraum Paris) und genoss die Leichtigkeit des Seins. Erst im Jahr 1942 floh sie mit ihrer Familie nach Avignon, in die „Zone libre“, da sie ihre Verhaftung fürchten musste. Sie trug ihren Stern, versteckte ihn dann und wann, nahm Einschränkungen gelassen wie naiv hin, auch wenn es sie verwunderte, nicht mehr ins Kino und in Bars gehen zu dürfen: „So hätte meine Jugend ausgesehen…“

Dann aber wurde sie 1944 mit ihrem Vater, ihrem kleinen Bruder und ihrem Neffen zusammen verhaftet. Allen Schrecken, den sie erlebte, nahm sie wie unwirklich wahr – die eingepferchte Zugfahrt, die unmenschliche Behandlung bei der Ankunft am KZ-Bahnhof, ihr erstes deutsches Wort: „Schnell“. Sekündlich steigerte sich das entwürdigende Verhalten, dem sie sich ausgesetzt sah – wahrhaben konnte die den Verlust ihrer Privatsphäre und dass ihr Vater mit ihrem Bruder „in Rauch aufgegangen“ sein sollten nicht. Später schildert Kolinka Überlebensstrategien – unvorstellbar schockierend.

Eine der abschließenden Erinnerungen der inzwischen befreiten Ginette Kolinka der Lesung war die an ihren Vater und ihren Bruder. Hatte sie die beiden bei der Ankunft in Auschwitz doch gedrängt, mit dem Laster ins Lager zu fahren – in den direkten Tod. Bei einem späteren Besuch an der Gedenkstätte erfuhr sie: „Der Tod in der Gaskammer tritt schnell ein, in ca. 25 Minuten.“ Das hatte sich Kolinka anders vorgestellt, nachdem sie den Aussagen über die Todeskammern endlich Glauben geschenkt hatte. Sie ging bis dahin von drei, vier Minuten aus. Begleitet von desillusionierenden, zurückhaltenden Tönen des Akkordeons schließt Hannah Sieh leise mit den Worten der Zeitzeugin: „Mit dieser Erinnerung muss ich jetzt leben.“

 

(Bilder u. Text: Witczak)

EUROPA: Künstlerische Demokratiekampage mit Live-Hörspiel

Im Rahmen der bundesweiten Demokratiekampagne #mitkunstfürdiedemokratie gastieren am Freitag, dem 02.Juni 2023, zwei Künstlerinnen mit dem Live-Hörspiel RÜCKKEHR NACH BIRKENAU am Dionysianum: "Erinnern - fühlen - verstehen - handeln" lautet das Motto des Stückes.

In der Ankündigung heißt es, "Demokratien sind bewusst 'verwundbare Wesen'. Offenheit, Respekt und Transparenz sind keine verhandelbaren Werte dieser Gesellschaftsform. Sie sind zentrale Elemente. Wir stehen dafür, diese Werte der nachwachsenden Generation zu übermitteln. RÜCKKEHR NACH BIRKENAU ist eine schillernde Botschaft für eine Welt der Menschlichkeit und des Miteinanders."

Als eine von 20 Schulen in NRW wurde das GY Dionysianum wegen seines kulturellen Schwerpunkts für dieses Projekt ausgesucht.

"Die Veranstaltung besteht aus dem Live-Hörspiel mit der Schauspielerin Hannah Sieh und der Musikerin Jolanta Szczelkun und einer abschließenden Diskussionsrunde mit dem Ensemble."

Im Mittelpunkt steht die Biographie von Ginette Kolinka, die 1944 mit ihrem Vater, Bruder und Neffen von Avignon nach Ausschwitz-Birkenau deportiert wurde.

Die Veranstaltung findet für alle Schüler:innen der Stufen 8 - Q1 in der Petri-Kirche statt. Die Oberstufe erlebt die Aufführung ab 09:40 in der 3.+4. Stunde, die Klassen 8 und 9 ab 11:35 in der 5.+6. Stunde. In anschließenden Diskussionen bleibt Zeit, das Erlebte zu teilen, zu hinterfragen, zu verarbeiten.

 

Text: K. Schulz-Bennecke

 

LINKS:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ginette_Kolinka

http://www.demokratiekampagne.org/ 

 

5: Besuch des Tierheims Rote Erde

Am 10. Mai 2023 waren einige Kinder der 5. Klasse mit Frau Pleie und Herrn Meyer im Tierheim „Rote Erde“. Hier sind momentan ca. 55 Tiere untergebracht, zumeist Hunde, Katzen und Kaninchen. Die Tierpfleger nehmen aber auch Vögel, Hamster und Meerschweinchen an. Die Tiere werden von Sandra, Katja, Steffi, Andre und Molin betreut. Ab 15 Jahren kann man hier ehrenamtlich aushelfen. Um mit den Hunden „Gassi gehen“ zu dürfen, muss man viel Erfahrung haben.

Am Ende waren alle ganz enttäuscht, dass sie gehen mussten, weil es so viel Spaß gemacht hat.

Über den Verkauf von Eis und durch kleinere Geldspenden haben die Schüler:innen der Klassen 5 im Vorfeld insgesamt  216€ für das Tierheim gesammelt.

Vielen Dank an Frau Stegemann und die Mitarbeiter:innen des Tierheims. Wir freuen uns auf den Besuch im kommenden Jahr!

Text: Leni Boensch, Lina Brockhues, Marie Münch (5b) und Nadine van Alen; Fotos: Janet Pleie, Leni Boensch, Lina Brockhues, Marie Münch

5a: Eis für das Tierheim "Rote Erde"

Etwas Gutes für Andere tun: Das hatte sich die Klasse 5a im Vorfeld des Besuchs im Tierheim "Rote Erde" überlegt. Mit dem Eisverkauf in dieser und der letzten Woche hatten die Schüler*innen eine gute Idee - denn so tun sie mit ihren Spenden nicht nur den Tieren etwas Gutes, sondern auch ihren Mitschüler*innen! Weit über 200 Eis gingen an beiden Verkaufstagen über die Theke. 

Danke für euer Engagement! 

 

(Bilder: S. Schmidt, M. Witczak / Text: M. Witczak)

EF: Crashkurs NRW – Verkehrsprävention

Schon beim Einstieg in den Crashkurs NRW wurden unsere Schülerinnen und Schüler in der Stadthalle Rheine mit dem Song „Geboren, um zu leben“ der Band Unheilig für die heikle Thematik sensibilisiert.

In der heutigen Veranstaltung zur Verkehrsprävention referierten verschiedene Expertinnen und Experten, u.a. Ersthelfer, Notarzt, Seelsorgerin und Polizistin über unterschiedliche Gefahren im Straßenverkehr. In mitreißenden Wortbeiträgen berichteten Rettungskräfte von Unfällen und Unfallopfern, die ihr Leben beispielsweise aufgrund einer einzigen Whats-App-Nachricht verloren haben.

Leichtsinn – ein schwieriges Thema!

Die konkreten Berichte lösten unter den Zuhörerinnen und Zuhörern Betroffenheit aus. Hierzu Polizei Hauptkommissar Frank Rogge: „Fehler mache jeder, aber besondere Vorsicht gelte im Straßenverkehr, da sie hier besonders schlimme Folgen haben“. Statistiken besagen, dass Unfälle unter Einfluss des Smartphones in den vergangenen Jahren rapide zugenommen haben.

Der Aufruf Rogges: „Haltet euch an die Geschwindigkeitsvorgaben, lasst das Smartphone während der Fahrt in der Tasche und bewegt kein Kraftfahrzeug mit Alkohol intus“ sollte bei allen Schülerinnen und Schülern angekommen sein.

 

Weite Informationen zum Crashkurs NRW finden sich unter folgendem Link:

https://www.schulministerium.nrw/crash-kurs-nrw

Text: M. Witczak, T. Grauert; Bilder: Bildungsportal NRW

  

Letzter Schultag: Mit Pizza zusammen in die Ferien!

Zum krönenden Abschluss des letzten Schultags vor den Ferien hatte die Elternpflegschaft einen Pizzawagen bestellt - das Angebot wurde wirklich geschätzt.

Einige versuchten es trotz schlechter Wetterbedingungen mehrfach, an ein leckeres Stück Pizza heranzukommen - am Ende wurden aber alle satt und glücklich in die Ferien verabschiedet! 

Vielen Dank an das Team um Frau Doumat und Frau Frede, das dieses schöne Ereignis organisiert hat!

Nicht zu vergessen: Vielen Dank für die Weitsicht bei der Planung - es gab für alle etwas: Kekstütchen für Schüler*innen, die aufgrund des Ramadans keine Pizza essen konnten, vegane Angebote usw.!

 

 

Schulgemeinde: Gottesdienst und Ferienvorgeschmack

Mit einem ganz wunderbaren Gottesdienst startete der letzte Schultag vor den Ferien: Der katholische Religionskurs von Frau Parusel aus der Jahrgangsstufe 6 hatte die Himmelsleiter als Thema gewählt und mit Herrn Biestmann-Tylinda als Vertreter gekonnt durch den Gottessdienst geführt. 

Ein mitreißendes, aber auch zum Nachdenken anregendes Programm, an dem sich alle Schüler*innen des Religionskurses beteiligten sorgte bei den Zuhörer*innen für offene Ohren und Münder - letzteres natürlich nur in den passenden Momenten wie beim Mitsingen. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Herrn Schnittker und Frau Gniesmer - vielen Dank dafür!

Während der Vorstellung der Gedanken zur Predigt über die Jakobsleiter erleuchtete eine Abbildung ganz real in der Petrikirche - umschwärmt von Gottes Engeln, die nach Traumvorstellungen aus dem alten Testament auf ihr auf- und niedersteigen konnten, um zwischen Gott im Himmel und Erden hin und her zu reisen. 

Ein ganz besonderer Dank geht an Frau Parusel, die leider nicht dabei sein konnte, und ihren Relikurs! Wir freuen uns schon auf den nächsten stimmungsvollen Gottesdienst!

 

 

Zum krönenden Abschluss des letzten Schultags vor den Ferien hatte die Elternpflegschaft einen Pizzawagen bestellt - das Angebot wurde wirklich geschätzt. Einige versuchten es trotz schlechter Wetterbedingungen mehrfach, an ein leckeres Stück Pizza heranzukommen - am Ende wurden aber alle satt und glücklich in die Ferien verabschiedet!

Vielen Dank an das Team um Frau Doumat und Frau Frede, das dieses schöne Ereignis organisiert hat! Nicht zu vergessen: Vielen Dank für die Weitsicht bei der Planung - es gab für alle etwas: Kekstütchen für Schüler*innen, die aufgrund des Ramadans keine Pizza essen konnten, vegane Angebote usw.!

 

(Text u. Bilder: M. Witczak)

Q2: Vor den letzten Schulferien...

... war hier noch so einiges los! 

Die Q2 feierte am Donnerstag ihren letzten Unterrichtstag unter dem Motto "Ab in den Süden" - auf dem Hof durchaus motivierter als in den letzten Unterrichtsstunden ;-)

Heute herrschte dann ebenso große Freude, als klar war, dass alle 74 Schülerinnen und Schüler zum Abi zugelassen worden sind. Herzlichen Glückwunsch! 

 

(Bilder: Q2, M. Witczak, Text: M. Witczak)

6b: Tea time am Schulmorgen

Kurz vor den Osterferien war es endlich soweit die Klasse 6b und ihre Lehrerin haben zu Hause fleißig scones gebacken, um sie gemeinsam in der Schule an einer festlichen Tafel auf britische Art und Weise zu essen (siehe Foto). Das Rezept und die Beschreibung, wie man scones macht, hatten wir schon im Buch der Klasse 5 auf Englisch erarbeitet und es war allen schnell klar, dass hier das Prinzip „learning by doing“ gelten muss. Leider mussten wir wegen Corona ein wenig länger auf unsere British celebration warten. Um so freudiger wurden das süße Gebäck nun mit Marmelade und Sahne (die typische clotted cream gibt es hier leider nicht) gefüllt und mit großen Mündern verschlungen. Ein Quiz über England durfte natürlich nach der Stärkung auch nicht fehlenJ.

Alle hatten viel Spaß und waren sich einig, dass wir ein bisschen britische Kultur in den Klassenraum geholt haben und unbedingt einmal scones auf der Insel essen müssen.

Danke an die Bäcker:innen und deren Eltern!

 

Text: Matilda Twieling, Antonia Höffgen, Frau M. Maasen; Fotos: Frau M. Maasen

 

Ausstellung: „Queer Münster. Eine andere Geschichte der Stadt“

Immer wieder hört man in den Medien von Angriffen auf homosexuelle Menschen. Jüngst hat der tödliche Angriff auf einen Transmann beim Christopher Street Day (CSD) in Münster bundesweit für Entsetzen gesorgt. Doch was ist eigentlich die queere Community? Was wird beim CSD gefeiert? Gibt es lokalgeschichtliche Bezüge? Sollte man den Verfolgten gedenken? - Diese und weitere Fragen werden im Kontext Schule von SchülerInnen gefragt.

Die Ausstellung „Queer Münster. Eine andere Geschichte der Stadt“ möchte informieren und aufklären. Thematisch wird auf den 22 Ausstellungswänden die Geschichte der Schwulen- und Lesbenbewegung seit den 1970er Jahren in Münster dargestellt. Die Ausstellung haben Studierenden der Geschichtswissenschaft unter Leitung von Dr. Julia Paulus und Dr. Claudia Kemper, beide vom LWL-Institut für Regionalgeschichte, entwickelt.

Die Ausstellung „Queer Münster. Eine andere Geschichte der Stadt“ wird vom 29.03.2023 bis zum 21.04.2023 im Forum des Dionysianum zu Gast sein.

Die Ausstellung kann auch online eingesehen werden:https://www.queer-muenster.de

 

Fotos und Text: Frau K. Parusel

 

Gymnasium Dionysianum Rheine
Anton-Führer-Str. 2
48431 Rheine

Telefon: (0 59 71) 94 35 51 00
Telefax: (0 59 71) 94 35 51 28
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / beBPo eRV: http://www.rheine.de/bebpo