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Abiturgeschenk: Granitplatte eingelassen

Schon zwei Tage nach dem schönen Abiturball wurde die Granitplatte mit den Namen aller Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2015 in der Mitte des neuen Schulhofes zwischen den Liegeflächen fest eingelassen.

Vielen Dank für diese schöne, bleibende Erinnerung

Oliver Meer

 

P.S.: Die Platte ist sauber verlegt und sieht sehr gut aus. Durch obige Verkleinerung auf 640*480 Pixel und die Reflexionen der starken Sonne ist leider ein Großteil der Gravur auf dem Foto schlecht lesbar.

Entlassfeier der Abiturientia

100 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Dionysianum nahmen erfolgreich die letzte Hürde ihrer Schulzeit und konnten am Freitagnachmittag erleichtert und glücklich ihre Abitur­zeugnisse entgegennehmen.

Die Veranstaltung begann traditionsgemäß mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Dionys­kirche, der von Pastorin Wilmsmeier und Dr. Obronczka zusammen mit den Abiturien­ten gestaltet wurde.

Nachdem Schulleiter Oliver Meer in der Stadthalle die Gäste, allen voran die Abiturientinnen und Abiturienten mit ihren Eltern, begrüßt hatte, wurden die Stufensprecher des Abitur­jahr­gangs des Emsland-Gymnasiums Michelle Arndt und Tim Kaiser, mit besonders herzlichem Applaus empfangen, die gekommen waren um, wie sie sagten, die Wogen zu glätten, und die die gute Beziehung zwischen beiden Jahrgangsstufen und die harmonische Zusammenarbeit in den Kooperationskursen an beiden Schulen hervorhoben.

Stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheine übermittelte der stell­ver­tre­tende Bürgermeister Karl-Heinz Brauer Glückwunsche. In seiner Rede bezog er sich auf das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs, „DIOnglaublichen“, und war sich sicher, dass so mancher Abiturient sich in den vergangenen Wochen gewünscht habe, Superkräfte zu haben. Er erinnerte an die vielen Aufgaben, die die Gesellschaft zu lösen habe und die häufig nur mit Super­kräften lösbar zu sein schienen. Zwar hätten wir diese Superkräfte nicht, aber wir hätten junge Menschen wie den Abiturjahrgang 2015, die ihre Fähigkeiten nicht versteckten, sondern sie einsetzten. Abschließend wünschte Brauer den Abiturienten einen „super Abiball“ und dass sie die Helden der Tanzfläche sein möchten.

Der Sprecher der Goldabiturienten (Abitur 1965), Prof. Dr. Siegfried G. Schoppe, erinnerte sich an seine eigene Schulzeit und daran, damals gedacht zu haben, in der Schule etwas für das Leben zu lernen und Fragen beantwortet zu bekommen. Nach dem Abitur sei er aber so schlau gewesen wie vorher. Nur zwei Dinge hätten ihn auf das Studium und auf das weitere Leben vorbereitet: eine ordentliche Portion Mathematik und eine ordentliche Portion kriti­sches Denken. Das Abitur bezeichnete er als Aufwärmübung, nach der man im Studium oder in einer Ausbildung wieder eine Menge lernen und sich am Ende wieder fragen werde: Was bringt mir das? Sein Rat als Volkswirt lautete: „Versuchen Sie, jedes Problem zu struk­tu­rieren, bevor Sie es lösen, bauen Sie möglichst viel Mathematik in ihr Leben ein!“ Dass nicht alles im Leben zu berechnen sei und dass es immer wieder Überraschungen gebe, mache das Leben aber gerade interessant. Den Abiturientinnen und Abiturienten wünschte er für ihr wei­teres Leben möglichst viele positive Überraschungen.

Dr. Dirk Terhechte, Vorsitzender des Vereins Alter Dionysianer, gratulierte dem Abitur­jahr­gang zur bestandenen Reifeprüfung, einer in seinen Augen „phänomenalen Leistung“, mit der sie das Ende ihrer Schulzeit gekrönt hätten. Mit dem Abitur träten sie nun in eine Gesellschaft ein, die zum Teil fragwürdige Werte vertrete. Allerdings sei diese Gesellschaft nicht dekadent oder perspektivlos, sondern hilfebedürftig, und diese Hilfestellung könnten die jungen Men­schen ihr geben. Drei Wünsche an den Abturjahrgang äußerte Terhechte: „Verändern Sie sich! Seien Sie Sie selbst! Bekennen Sie Farbe!“ Den Abiturienten wünschte er, dass sie ihre Abitur­feiern genießen könnten, auch wenn aus Sex, Drugs and Rock`n Roll Veganismus, Laktose-Intoleranz und Helene Fischer-Musik geworden seien.

Der stellvertretende Schülersprecher des Dionysianums, Jannis Wilde, überbrachte im Namen aller Schülerinnen und Schüler der Schule herzliche Glückwünsche. Nun müssten die Abiturienten nie wieder ganze Tage in der Schule verbringen und lernen und sie hätten keine Haus­aufgaben mehr zu erledigen, freute er sich mit ihnen. Andererseits dürften sie aber auch nie mehr auf Klassen- oder Studienfahrt gehen und keine Freistunden mehr genießen. Die Gemein­schaft, zu der sie in den letzten Jahren geworden seien, erlebten sie in diesen Tagen zum letzten Mal; von nun an seien sie für sich selbst verantwortlich. Auch den Abschied vom Eltern­haus und die Pausenbrote, die ihnen in Zukunft niemand mehr schmieren werde, erwähnte er, tröstete die Abiturienten aber mit dem Hinweis, dass sie als Ersatz dafür bald einen eigenen Kühlschrank ganz für sich allein haben würden. Dass dieser immer voll sei, wünschte er ihnen zum Abschied.

Oliver Bunk erinnerte als Vorsitzender der Schulpflegschaft an die Wünsche, die Eltern von Anfang an für ihre Kinder hätten: dass sie selbstständig laufen lernten, auch vor Hindernissen nicht stehen blieben und nach dem Fallen wieder aufständen. Erst durch die Schule und das Lernen aber entwickelten Kinder Flügel, so Bunk, und er hoffe, dass diese Flügel die Abiturientinnen und Abiturienten weit tragen würden. Über lange Zeit hätten die Eltern des Abitur­jahrgangs ihre Kinder beim Lernen begleitet, ihnen zur Seite oder auch mal kopf­schüttelnd neben ihnen gestanden. Nun könnten sie alle das gute Gefühl haben, ein Teil dieses Gelin­gens zu sein. Bunk bedankte sich bei den Eltern für die Mitarbeit im Schulleben und zeigte sich beeindruckt von der guten Zusammenarbeit zwischen Eltern, dem Kollegium und der Schulleitung am Dionysianum.

Als Sprecherin der Elternschaft der Abiturientia überbrachte Florentine Kühs-Sandmann deren Glückwünsche. Zu Beginn ihrer Zeit am Dionysianum seien die heutigen Abiturienten die Kleinen gewesen, erinnerte sie sich, nun seien Sie die Großen. Nach dem Sommer werde es ihnen wieder ähnlich ergehen, wenn Sie als Kleine, als Neue und als Anfänger an der Uni oder in einem Betrieb stehen würden. So könnten sie den Eindruck gewinnen, es gehe immer wieder von vorne los. Zwar werde es immer wieder Lebensabschnitte geben, in denen sie die Anfän­ger seien, räumte Kühs-Sandmann ein, aber sie könnten in Zukunft immer auf das zurück­greifen, was sie sich in den letzten Jahren erarbeitet hätten.

Bei der letzten Entlassfeier, an der er als stellvertretender Schulleiter teilnahm, ließ es sich Johannes Juling nicht nehmen, die Ansprache der Schulleitung persönlich zu halten. Aus­ge­hend von seinen Glückwünschen zum bestandenen Abitur widmete sich Juling der Frage, was eigent­lich Glück sei. Eine Antwort auf seine Frage, so Juling, habe er im Buch „Hektors Reise oder die Suche nach dem Glück“ des französischen Autors Francois Lelord gefunden. Dort erkennt die Hauptfigur während ihrer Suche fünf Regeln – „Familien“ – für das wirkliche Glück. In den Familien des beschwingten Glücks, wenn man feiere, sich freue, chille, aber auch freudig und motiviert seiner Arbeit oder seinem Hobby nachgehe, fühlten sich die Abiturienten schon ziemlich zuhause, dessen war sich Juling sicher. Den beiden Familien des stillen Glücks beizutreten, also Zufriedenheit und Gelassenheit zu erwerben und Neid gar nicht erst aufkommen zu lassen, sei da schon eine schwierigere Aufgabe, der sie sich zu stellen hätten. Am wertvollsten schätzte Juling jedoch die fünfte Familie des glücklichen Erle­bens ein, zu der Freundschaft, Liebe, Aufmerksamkeit gegenüber anderen und ein Gefühl des Gebraucht-Werdens gehörten; dies sei eine wahre Lebensaufgabe und fordere die ganze Persön­lichkeit. Aufgrund seiner Erfahrungen der letzten Jahre, in denen die Abiturientinnen und Abiturienten sich in vielfältiger Weise für andere und für die Schule eingesetzt hätten, sei er aber auch hier sehr zuversichtlich.

Der Rede des Sprechers der diesjährigen Abiturientia, Hannes Walterbach, merkte man deut­lich die Erleichterung über den geschafften Abschluss an. Auch er bezog sich in seinen Wor­ten auf das Motto der Stufe und verwies darauf, dass die Abiturienten zwar nicht wie die Hel­den des Films „Die Unglaublichen – The Incredibles“ die Welt vor dem Bösen hätten retten müssen, dass auch sie in den letzten Jahren aber Unglaubliches erlebt hätten. Sie hätten in ihrer Zeit am Dionysianum die Dinge gelernt, die unerlässlich seien für die Entwicklung einer star­ken Persönlichkeit, nämlich Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen und zu einer Gemein­schaft zu werden. Allerdings hätten sie auch den Mechanismus der Verdrängung gelernt, so dass die Abiturprüfungen ein wenig wie Weihnachten gewesen seien: Sie kamen über­raschend und man bekam entweder das gewünschte Geschenk oder doch nur wieder ein Paar Socken. Den Lehrerinnen und Lehrern dankte Hannes Walterbach dafür, dass sie die Abiturientia auf dem Weg bis zur Abschlussprüfung begleitet und geleitet, stets geholfen und etwas Kostbares in sie investiert hätten: ihre Zeit. Auch den Familien und Freunden dankte er für die Unterstützung sowie den Mitschülern für die Gemeinschaft und Freundschaft.

Dann endlich war es soweit: Höhepunkt der insgesamt gelungenen feierlichen Verab­schie­dung der Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2010 war natürlich wie immer die Über­reichung der Reifezeugnisse.

Besonders geehrt wurden die diesjährigen Rosenstengel-Preisträger Sonja ten Thoren und Julia Franke für den besten Abiturschnitt (1,0), Leonie Albrecht, Marie-Louise de Wiljes und Judith Hagemeyer für ihren Einsatz bei der Theater-AG „Pustekuchen“ sowie Lea Rosinke für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen. Sonja ten Thoren ist als Jahrgangsbeste ebenfalls Winckler-Preis-Trägerin der Stadt Rheine. Den VaD-Förder­preis für außergewöhnliches Engagement für das Dionysianum, der in diesem Jahr erst­malig verliehen wurde, erhielt Timo Dierks für seinen Einsatz bei vielen schulischen und musi­kalischen Veranstaltungen. Dreimal wurde der Preis der Gesellschaft deutscher Chemiker verliehen, und zwar an Kristin Gläser als beste Abiturientin im Fach Chemie sowie André Hemmelder und Richard Köhler als beste Abiturienten im Fach Chemie. Piriyanha Sivabalasingham wurde für ihre erfolgreiche Teilnahme an zwei bundesweiten Aus­wahl­ver­fahren zur 47. Internationalen Chemieolympiade geehrt. Sie erhielt ebenfalls, gemeinsam mit Philip Beckmann und Richard Köhler, den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Der Scheffel-Preis für besondere Leistungen im Fach Deutsch und gute literarische Kennt­nisse ging an Sonja ten Thoren für die beste Leistung in einem Deutsch-Leistungskurs. Mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie wurde Judith Hagemeyer als Jahr­gangs­beste im Fach Philosophie ausgezeichnet. Abschließend wurden Franziska Molitor, Judith Oberfeld und Marie-Louise de Wiljes für ihre jahrelange engagierte Mitarbeit in der Schüler­bibliothek geehrt.

Umrahmt wurde die Feierstunde von zahlreichen musikalischen Beiträgen des Ober­stufen­chors unter Leitung von Peter Kappelhoff, des Schulorchesters unter Leitung von Detlef Kühn und eines Quintetts bestehend aus den Referendaren Florian Marchand am Cello, Florian Peine am Akkordeon und Simon Zafirakis am Flügel, dem Abiturienten Timo Dierks an der Gitarre sowie Lukas Klönne am Cajon. Den Abschluss der Feier bildete der Auf­tritt der gesamten Abiturientia, die sich mit dem Lied „Acht lange Jahre“ (Original: Paul Folk), begleitet von Florian Peine am Klavier, von ihren Gästen verabschiedeten.

Text: A. Burkhard; Bilder: H. Brämik, A. Höfer

Werner van Alen verlässt das Dio

Mit einem Büffet voll spanischer Köstlichkeiten verabschiedete sich Werner van Alen am vergangenen Freitag nach mehr als 26 Jahren vom Gymnasium Dionysianum, wo er nicht nur die Fächer Biologie und Erdkunde unterrichtet, sondern sich darüber hinaus in vielfältiger Weise für die Schule engagiert hatte, wie Oliver Meer, Schulleiter am Dionysianum, in seinen Abschiedsworten betonte. Er verwies unter anderem auf Werner van Alens Einsatz für seine Schülerinnen und Schüler in seiner Funktion als Klassen- und Jahrgangsstufenleiter und  als SV-Lehrer. In Anspielung auf die Reisepläne des Kollegen äußerte er seine Hoffnung, dass die Jahre am Dionysianum beste Voraussetzungen für den nächsten Lebensabschnitt böten: Als Geograph werde sich der Pensionär in der Welt problemlos zurechtfinden. Die für weite und anstrengende Reisen nötige Kondition habe er im Schulalltag immer wieder gezeigt. Zu guter Letzt werde er mit seinem in der Schulgemeinde bekannten  Humor jeden noch so steilen Berg mühelos meistern.

Als Vorsitzender des Lehrerrats verabschiedete Heinz-Werner Hausherr den Kollegen, der in seiner Funktion als Verwalter der schulischen Medien nicht nur immer viel zu tun gehabt, sondern auch die schlechten Seiten der Kolleginnen und Kollegen kennen gelernt habe. Die regelmäßige Suche nach verschwundenen, versteckten oder unvollständigen Medien habe jedoch seine stets gute Laune nicht beeinträchtigen können. Diese positive Grundhaltung werde das Kollegium sicher vermissen.

Marc Bäumer überreichte die Geschenke der Fachschaften Biologie und Erdkunde. In einem Tourenrucksack für die geplante Nepal-Reise hatten die Fachkollegen unter anderem ein Mikrofaserhandtuch versteckt, das aufgrund seiner blauen Farbe auch als Yeti-Tarnkappe verwendet werden könne, da diesem in der Netzhaut die Zapfen für das Erkennen der Farbe Blau fehlten, so dass Werner van Alen unter dem Tuch so grau aussehe wie das umgebende Gelände. Daher und weil der Yeti bekanntermaßen kein zähes Fleisch möge, sei der Kollege im Himalaya gut geschützt.

Der Oberstufenkoordinator Manfred Remke dankte für die gute Zusammenarbeit im Oberstufen-Team und wünschte für das nun kommende Zeitalter der Selbstfindung, dass Werner van Alen nicht nur der Aufforderung von Google folge: „Suche“. Er hoffe, dass er auch finde.

Zum Abschluss stellte Werner van Alen fest, dass er zwar auch mit einem weinenden Auge, aber insgesamt äußerst zufrieden gehe. Er habe eine gute Zeit am Dionysianum gehabt, mit einem sehr netten Kollegium und meistens auch sehr netten Schülern. Der Unterricht habe ihm immer viel Spaß gemacht. Auf das „Drumherum“ könne er aber gut verzichten, sagte er augenzwinkernd und in Anspielung auf den in der kommenden Woche anstehenden Pädagogischen Tag.

Text und Bild: A. Burkhard

Dionysianum trauert um Herrn Kampling

Liebe Schulgemeinde,

mit tiefer Bestürzung und Trauer muss ich Ihnen mitteilen, dass unser pensionierter Kollege Herr Gisbert Kampling am Samstag verstorben ist.

Herr Kampling wurde in Neuenkirchen im Juli 1947 geboren. Er legte 1967 am Dionysianum das Abitur ab, studierte darauf Erziehungs- und Sozialwissenschaften und unterrichtete von 1977 bis zu seiner Pensionierung im Juli 2010 als Lehrer am Gymnasium Dionysianum.

Er liebte seine beiden Fächer und engagierte sich trotz hoher, ständiger Korrekturbelastung u.a. in Lehrer- und Schulkonferenz, als SV-Lehrer, Ausbildungskoordinator und im Lehrerrat. Auch erwarb Herr Kampling während des Dienstes die Lehrbefähigung in Erdkunde, so dass kein Unterricht aufgrund von Fachlehrermangel ausfallen musste.

Besonders lag die Erziehungsberatung ihm am Herzen, welche er mit viel menschlicher Anteilnahme und ruhigem Zuhörenkönnen ausübte und zu einer festen Größe am Dionysianum ausbaute. Er hatte dabei immer die Schülerinnen und Schüler mit ihren Problemen und Lebensbedingungen im Blick und setzte sich für sie mit hohem Einsatz ein.

Ihn zeichneten Herzlichkeit, Freundlichkeit und dem Menschen zugewandter Humor aus.

Die Schulgemeinde des Dionysianum wird Gisbert Kampling ein ehrendes Andenken bewahren.

Oliver Meer

MV 08.04.2014

MV 09.04.2014

Dionysianum trauert um Herrn Nieveler

Liebe Schulgemeinde,

mit tiefer Bestürzung und Trauer muss ich Ihnen mitteilen, dass unser KollegeManfred Nievelergestern im Abend überraschend verstorben ist.

Für den Mittwoch, den 12. März, lade ich Sie zur Trauerandacht in die Petri-Kirche zu 07:45 Uhr ein.

Im Bereich des Sekretariats wird das Kondolenzbuch ausgelegt.

Oliver Meer

MV 11.03.14

P.S.: Seine große Liebe, sein Hobby war die Naturphotographie: http://www.naturfoto-nieveler.de

MV 16.01.2014 Dionysianum trauert um Beate Weber

Beate Weber in memoriam (30.10.1951 – 12.01.2014)

Am Sonntag, dem 12.01.2014, ist Frau OStR’ Beate Weber nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren verstorben. Die in Rheine geborene Beate Weber legte 1970 am Emsland-Gymnasium ihre Reifeprüfung ab und studierte anschließend in Münster Mathematik und Chemie. Nach ihrer Referendarzeit – die Ausbildungsschule war das Kopernikus-Gymnasium in Rheine – wurde sie zum 20.10.1982 als Studienrätin z.A. dem Dionysianum zugewiesen, an dem sie bereits während ihres Studiums in einer Zeit gravierenden Lehrermangels ab 1974 als nebenberufliche Lehrkraft unterrichtet hatte. Zum 01.02.1985 wurde sie zur Studienrätin ernannt und zum 01.08.1995 zur Oberstudienrätin befördert.

Beate Weber, die gelegentlich gerne daran erinnerte, wie sehr sie von neun Jahren  Mathematikunterricht bei Frau Haumering profitiert habe, wurde als Mathematik- und Chemielehrerin von ihren Schülerinnen und Schülern geschätzt, da sie ihnen durch eine anschauliche, Praxis- und Anwendungsbezüge einschließende Vermittlung ein selbstständiges Verständnis auch komplexer mathematischer und naturwissenschaftlicher Probleme ermöglichte.

Als Klassenleiterin und über 10 Jahre als Jahrgangsstufenleiterin in der Oberstufe stellte Frau Weber sowohl hohes pädagogisches Einfühlungsvermögen als auch großes administratives Geschick unter Beweis. Seit 1992 arbeitete sie zudem an der Erstellung des Stunden- und Vertretungsplans mit.

Aufgrund ihrer beispielhaften Gründlichkeit und Sorgfalt und ihrer immensen Begabung für diese höchst anspruchsvolle Organisations- und Verwaltungstätigkeit übertrug ihr die Schulleitung zu Beginn des Schuljahres 2001/02 nach der Pensionierung des bisherigen Amtsinhabers die volle Verantwortung für diesen Arbeitsbereich, der im Laufe der Jahre noch um zusätzliche Aufgaben erweitert wurde.

Schulische Insider wissen um die Belastungen, die mit einer solchen Herkulesaufgabe verbunden sind, und man verbindet mit dieser Funktion wohl am ehesten einen hocheffizient arbeitenden, physisch und psychisch stark belastbaren, in jeder Hinsicht robusten Lehrertypus.

Frau Weber hat mit ihrer Art der Amtsausübung die Funktion der Verwaltungs-Oberrätin auf ganz eigene Weise geprägt. Von Kindheit an durch eine Behinderung in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, hat sie ihr Aufgabenfeld durch langfristige Planung und vorausschauendes Arbeiten optimal organisiert. Dank langer Berufserfahrung überschaute sie die oft verwickelten Zusammenhänge der Stunden- und Vertretungsplangestaltung in ihren Voraussetzungen und Konsequenzen wie kaum ein anderer.

Im kollegialen Gespräch, bei der Begegnung mit Eltern und Schülerinnen und Schülern vermochte sie geduldig zuzuhören, bevor sie überlegt und durchdacht antwortete. Sie  bevorzugte dabei eher leise Töne und vermied jegliche Form verbaler Kraftmeierei. Sachlichen Auseinandersetzungen wich sie nie aus, persönlich gefärbte Streitereien waren dieser liebenswürdigen und warmherzigen Kollegin zuwider.

Oft war sie auch noch am Wochenende in der Schule anzutreffen, immer bereit, allen dort gelegentlich noch beschäftigten Kolleginnen und Kollegen für eine Auskunft oder auch nur für eine kurze Plauderei zur Verfügung zu stehen.  Für die Schulleitung war Frau Weber vom ersten bis zum letzten Tag ihrer Zugehörigkeit zum Leitungsteam des Dionysianums eine überaus kompetente, vertrauenswürdige und einsatzbereite Kollegin, deren Rat nun schmerzlich vermisst wird.

Die Schulgemeinde des Gymnasium Dionysianum wird Beate Weber ein ehrendes Andenken bewahren. (Hu.) 

Dionysianum trauert um Beate Weber

Liebe Schulgemeinde,

mit tiefer Bestürzung und Trauer muss ich Ihnen mitteilen, dass unsere Kollegin Frau Beate Weber gestern am späten Abend verstorben ist.

Am Mittwoch wird zur ersten Stunde in die Petri-Kirche zum stillen Gedenken eingeladen. Es findet kein Unterricht in der ersten Stunde statt.

Die Trauerfeier wird am Montag, dem 20.01.14, um 9:00 in St.Josef an der Unlandstraße stattfinden. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof Königsesch. Für die Stufen 5/6 gibt es die Möglichkeit einer Betreuung ab 7:45 nach Anmeldung über Frau Bierbaum. Ansonsten findet kein Unterricht statt, damit die Schulgemeinde Abschied von Frau Weber nehmen kann.

Oliver Meer

mv 16.01.2014

Beate Weber in memoriam (30.10.1951 – 12.01.2014)

Am Sonntag, dem 12.01.2014, ist Frau OStR’ Beate Weber nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren verstorben. Die in Rheine geborene Beate Weber legte 1970 am Emsland-Gymnasium ihre Reifeprüfung ab und studierte anschließend in Münster Mathematik und Chemie. Nach ihrer Referendarzeit – die Ausbildungsschule war das Kopernikus-Gymnasium in Rheine – wurde sie zum 20.10.1982 als Studienrätin z.A. dem Dionysianum zugewiesen, an dem sie bereits während ihres Studiums in einer Zeit gravierenden Lehrermangels ab 1974 als nebenberufliche Lehrkraft unterrichtet hatte. Zum 01.02.1985 wurde sie zur Studienrätin ernannt und zum 01.08.1995 zur Oberstudienrätin befördert.

Beate Weber, die gelegentlich gerne daran erinnerte, wie sehr sie von neun Jahren  Mathematikunterricht bei Frau Haumering profitiert habe, wurde als Mathematik- und Chemielehrerin von ihren Schülerinnen und Schülern geschätzt, da sie ihnen durch eine anschauliche, Praxis- und Anwendungsbezüge einschließende Vermittlung ein selbstständiges Verständnis auch komplexer mathematischer und naturwissenschaftlicher Probleme ermöglichte.

Als Klassenleiterin und über 10 Jahre als Jahrgangsstufenleiterin in der Oberstufe stellte Frau Weber sowohl hohes pädagogisches Einfühlungsvermögen als auch großes administratives Geschick unter Beweis. Seit 1992 arbeitete sie zudem an der Erstellung des Stunden- und Vertretungsplans mit.

Aufgrund ihrer beispielhaften Gründlichkeit und Sorgfalt und ihrer immensen Begabung für diese höchst anspruchsvolle Organisations- und Verwaltungstätigkeit übertrug ihr die Schulleitung zu Beginn des Schuljahres 2001/02 nach der Pensionierung des bisherigen Amtsinhabers die volle Verantwortung für diesen Arbeitsbereich, der im Laufe der Jahre noch um zusätzliche Aufgaben erweitert wurde.

Schulische Insider wissen um die Belastungen, die mit einer solchen Herkulesaufgabe verbunden sind, und man verbindet mit dieser Funktion wohl am ehesten einen hocheffizient arbeitenden, physisch und psychisch stark belastbaren, in jeder Hinsicht robusten Lehrertypus.

Frau Weber hat mit ihrer Art der Amtsausübung die Funktion der Verwaltungs-Oberrätin auf ganz eigene Weise geprägt. Von Kindheit an durch eine Behinderung in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, hat sie ihr Aufgabenfeld durch langfristige Planung und vorausschauendes Arbeiten optimal organisiert. Dank langer Berufserfahrung überschaute sie die oft verwickelten Zusammenhänge der Stunden- und Vertretungsplangestaltung in ihren Voraussetzungen und Konsequenzen wie kaum ein anderer.

Im kollegialen Gespräch, bei der Begegnung mit Eltern und Schülerinnen und Schülern vermochte sie geduldig zuzuhören, bevor sie überlegt und durchdacht antwortete. Sie  bevorzugte dabei eher leise Töne und vermied jegliche Form verbaler Kraftmeierei. Sachlichen Auseinandersetzungen wich sie nie aus, persönlich gefärbte Streitereien waren dieser liebenswürdigen und warmherzigen Kollegin zuwider.

Oft war sie auch noch am Wochenende in der Schule anzutreffen, immer bereit, allen dort gelegentlich noch beschäftigten Kolleginnen und Kollegen für eine Auskunft oder auch nur für eine kurze Plauderei zur Verfügung zu stehen.  Für die Schulleitung war Frau Weber vom ersten bis zum letzten Tag ihrer Zugehörigkeit zum Leitungsteam des Dionysianums eine überaus kompetente, vertrauenswürdige und einsatzbereite Kollegin, deren Rat nun schmerzlich vermisst wird.

Die Schulgemeinde des Gymnasium Dionysianum wird Beate Weber ein ehrendes Andenken bewahren. (Hu.) 

mv 16.01.2014

mv 16.01.2014

Abiturientia 2013 blickt zurück auf wunderbare Jahre

Das Gymnasium Dionysianum entließ am Donnerstag, den 26. Juni im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung den Doppeljahrgang mit 151 Abiturientinnen und Abiturienten.

Traditionsgemäß begann die Entlassfeier mit einem ökumenischen Gottesdienst. Diesen gestalteten die Abiturienten in langer Vorbereitung gemeinsam mit Pastorin Gerlinde Wilmsmeier und Pfarrer Dr. Joachim Obronczka. Das diesjährige Thema des Gottesdienstes lautete: „Wunderbare Jahre eine Zeit, die in Erinnerung bleibt und neue Wege öffnet“. Die Abiturienten erinnerten sich in einem Rückblick an die schönen Momente der gemeinsam verbrachten Schulzeit. 

Mit der Auswahl des Liedes „Wunderbare Jahre“ der Band Emma6 drückten die Abiturienten ihre momentane Gefühlslage aus. Denn sie blicken zurück auf „wunderbare Jahre, auf Zeiten mit Leuten, von denen sie das Beste in sich tragen. Sie blicken zurück auf wunderbare Jahre und wenn sie jetzt gehen tut es gar nicht weh, weil sie das Beste noch vor sich haben.“  

Zu Beginn der anschließenden Feier in der Stadthalle sorgte das Orchester unter der Leitung von Detlef Kühn mit dem Song „Californication“ der Red Hot Chili Peppers für gute Stimmung. Auch der Oberstufenchor unter der Leitung von Peter Kappelhoff begeisterte die Gäste in diesem Jahr wieder mit Liedern von John Denver, John Lennon und Paul McCartney, Elton John und Tim Rice.

Der Schulleiter Oliver Meer begrüßte die Gäste und sprach zu Beginn seinen Dank an diejenigen aus, die die Feier in diesem Rahmen erst möglich machten. Der Dank ging zum einen an die Organisatoren des Nachmittags, an die Kolleginnen und Kollegen des Dionysianums, insbesondere an die Oberstufenkoordinatoren Florian Gebkenjans, Michael Havers und Manfred Remke. Ein besonderer Dank ging auch an die Schulleiterin der Kooperationsschule des Emsland Gymnasiums, Frau Katharina Straßburg-Mulder, und an ihre Kolleginnen und Kollegen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Marianne Helmes der Stadt Rheine überbrachte den Abiturienten herzliche Glückwünsche. In ihrer Rede brachte sie zunächst die Freude zum Ausdruck, einem Doppelabiturjahrgangs zu gratulieren, der in die Geschichte des Dios eingehen wird. In ihrer Ansprache gab sie den Abiturienten die Worte Sokrates mit auf den Weg, in ihrem neuen Lebensabschnitt stets „hinzuhören, nachzufragen und Blödsinn aufzuspüren.“

Der Sprecher der Goldabiturienten (Abitur 1963), Herr Dr. Mathias Uhle, sorgte für Unterhaltung. In seiner Rede machte er aber auch deutlich, welche Anforderungen (an der Universität, im Berufsleben etc.) die Abiturientinnen und Abiturienten in der kommenden Zeit erwarten. Sein Ratschlag an die Abiturienten lautete: eigene Ziele setzen und diese verfolgen. Mit dem Satz: „Ihr habt keine Chance, aber macht was draus“, beendetet er seinen Vortrag.

Der Schulleiter Herr Meer gratulierte in seiner Rede den Abiturienten und stellte diese in den Mittelpunkt seiner Rede. Er sprach von einem besonderen Tag für das Dionysianum, das erstmalig zwei Jahrgänge, den letzten G9 nach 13 Jahren Schulzeit und den ersten G8 nach 12 Jahren Schulzeit verabschiedet. Außerdem bedankte er sich bei den Eltern und den Kolleginnen und Kollegen, die die Abiturienten in den letzten Jahren unterstützend zur Seite standen. Auch wenn sie mit der Reifeprüfung eine gute Basis für die Zukunft erhalten haben, wird das Leben immer Überraschungen bereit halten, auf die die Schule sie nicht vorbereiten kann: „Mit dem Studienfach eine Lebenswegentscheidung zu treffen, den richtigen Menschen zu küssen, das Ja-Wort zu geben…“. Herr Meer wünschte den Abiturienten, dass sie ihren Standpunkt in der großen dynamischen Welt finden und beendete seine Rede mit dem Worten: „Ihre Würfel sind jetzt nur geworfen, aber noch lange nicht gefallen.“

Der Schülersprecher Jens Brüning gratulierte in einer kurzen Rede den Abiturienten im Namen der gesamten Schülerschaft und wünschte ihnen viel Erfolg für die Zukunft.

Auch die Vertreter der Schulpflegschaft, der Elternpflegschaft und des VAD ließen es sich nicht nehmen, der Abiturientia ihre Glückwünsche mit auf den Weg zu geben.

Die Sprecher der diesjährigen Abiturientia Florens Böwering und Patrick Surdyk nutzten die Chance, auf der Bühne zu stehen. Ohne Hemmungen und mit viel Witz unterhielten sie ihre Mitschüler und das Publikum mit Anekdoten aus dem Schulleben und mit ihren Zukunftsvisionen.

Mit dem Titel des Pogrammheftes: „Doppelt hält besser“ brachten die Abiturienten den Zusammenhalt der beiden Jahrgangstufen zum Ausdruck. Dass es sich bei den Abiturienten um einen Doppeljahrgang handelt (151 Schülerinnen und Schüler), wurde den Gästen erst bei der Übergabe der Reifezeugnisse bzw. bei der Anzahl der Abiturienten so richtig bewusst.

Ein musikalischer Höhepunkt war für die Abiturienten der Auftritt des neu gegründeten Lehrerchors, der unter der Leitung von Christian Manchen, das Lied „Junge“ von den Ärzten, in einer für die Abiturienten abgewandelten Form, überzeugend präsentierte.

Und endlich ist es soweit. Höhepunkte der insgesamt gelungen feierlichen Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2013 waren natürlich die Überreichung der Reifezeugnisse und der anschließende Sektempfang im Forum des Dionysianum.

Als beste Abiturientin und damit Winkler-Preisträgerin wurde Paula Hartung mit einem NC von 1,1 geehrt.  Den gleichen NC erreichte auch Marcus Göhring.

Besonders geehrt wurden für ihr außergewöhnliches Engagement außerdem die diesjährigen Rosenstengel Preisträger des VAD Marc David Künnemann für seinen besonderen langjährigen Einsatz im Schülerorchester, Margaretha Weckenbrock für ihren Landessieg im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und Franziska Niemeyer für ihr langjähriges Engagement innerhalb der Schülervertretung. Marina Gläser wurde mit dem Preis Deutsche Gesellschaft für Chemie ausgezeichnet. Marco Alveres und Daniele Nurra haben erfolgreich an der Mathematik-Olympiade teilgenommen.

Im Bereich der Schülerwettbewerbe waren auf dem Gebiet der Physik, Informatik und Technik im Leibniz-Challenge-Wettbeweb Florian Brüning, Nina Gödde, Nhat Ha Thi Nguyen, Jannes Piepel und Sophia Schulz-Weddige erfolgreich.

Mark-David Künnemann und Paula Hartung haben im Bereich „Jugend Musiziert“ Preise auf Landesebene erzielt. Eine hervorragende Leistung wurde auf von Ulla Meyer im Französisch Wettbewerb „Prix des lycéens allemands“ erbracht.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Abiturientinnen und Abiturienten 2013 diesen Tag als gelungenen Abschluss ihrer Schulzeit und als Aufbruch in viele weitere „wunderbare Jahre“ erlebten.

 

Das Dionysianum verabschiedet Klaus Roth in den Ruhestand

Ein beliebter Lehrer und Kollege verlässt unsere Schule

Nach fünfunddreißig ein halb Jahren am Gymnasium Dionysianum wurde am vergangenen Freitag Klaus Roth in den Ruhestand verabschiedet. Auch wenn der letzte Schultag erst am nächsten Freitag ansteht, nahm er bereits jetzt die Gelegenheit wahr, das Kollegium in den heimischen Garten nach Greven zu einer gemütlichen Grillfeier einzuladen und die Urkunde von Schulleiter Oliver Meer entgegenzunehmen.

Eine intensives Akten-, Quellen- und Zeitzeugenstudium, so Meer, sei notwendig  gewesen, um an die langjährige Zeit von Herrn Roth erinnern zu können. Nach Beendigung des Referendariats begann Klaus Roth am 1. Februar 1977 seinen Dienst am Gymnasium Dionysianum, wo er die Fächer Geschichte und Französisch bis zum heutigen Tag unterrichtet. Er wurde 1980 auf Lebenszeit verbeamtet und 1992 zum Oberstudienrat befördert. Seine Quellenrecherche habe ergeben, dass die Arbeitsweise von Herrn Roth von einer starken Kooperation in der Fachgruppe, einer straffen Führung und großem Engagement geprägt gewesen sei. Den hohen Anforderungen des Lehrerberufs sei er stets mit pädagogischem Geschick begegnet und insbesondere die Arbeit als Mittelstufenkoordinator habe sich durch eine hohe Transparenz ausgezeichnet. In seiner Diozeit habe er den Bücherkeller neu strukturiert und selbst bei der größten Verspätung eines Schülerwunsches hilfsbereit reagiert. Die Zeitzeugen, also jene Kollegen, die so viele Jahre mit ihm zusammengearbeitet haben, so Meer weiter, beschreiben Herrn Roth als einen Kollegen, der solch wunderbare Geschichten und Anekdoten erzählen könne, dass jeder ihm gerne zuhöre. Der stellvertretene Schulleiter Herr Juling konnte weiter berichten, dass er es nie erlebt habe, dass Herr Roth laut vor ihm geschimpft habe. Immer sei er kollegial gewesen, habe versucht, durchzuhalten und andere nicht zu belasten. Herr Roth sei mit Leib und Seele Lehrer gewesen, immer im Lehrezimmer präsent oder, und da konnte das Kollegium den Schulleiter nur lachend unterstützen, hinter der FAZ verschwunden. Täglich sei er mit dem Zug von Greven nach Rheine gependelt und habe dabei einen kurzen Draht zu den Fachkollegen des Kooperationspartners, dem Emslandgymnasium, gepflegt.

Stellvertretend für das gesamte Kollegium richtete Herr Siepker das Wort an den scheidenden Kollegen, dessen umgängliche und humorvolle Art es immer wieder geschafft habe, ernsthaften Streit auszugleichen und Frieden zu schaffen. Klaus Roth habe es jederzeit vermocht, die Fantasie der Schüler anzuregen und durch seine ganz eigene Art in jedermanns Gedächtnis, auch nach seinem Abschied, zu bleiben. 

Als Abschiedsgeschenk vom Kollegium wurde ein Olivenbaum überreicht, verbunden mit den Wünschen, dass er seinen Ruhestand unter einem Baum genießen könne, bevor er irgendwann in Würde zu altern begänne.

Christiane Sallandt und Ingo Schröer-Oelgeklaus überreichten gleich mehrere Geschenke der Fachschaft Französisch und betonten in ihren Abschiedsworten, dass ihnen das Herz blute, einen so verdienten Kollegen gehen zu lassen. Herr Roth sei wie ein Akku gewesen, immer engagiert und ansprechbar, was vermutlich auf die innige Beziehung zu seiner Familie, den guten Umgang mit Schülern und vielleicht auch die lokale Distanz zurückzuführen sei.

Auch die Fachschaft Geschichte ließ es sich nicht nehmen, zum Abschied das Schulleben von Herrn Roth Revue passieren zu lassen. Der Fachkollege Uli Baggemann erinnerte daran, dass Herr Roth als Mitglied der Generation der Nachkriegskinder auf die langsam ausscheidende Generation der Kriegsteilnehmer getroffen sei, was ganz besondere Probleme aufwies. Auch wenn sich die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus von damals bis heute verändert habe, sei es insbesondere als Geschichtslehrer immer noch ein wichtiger Auftrag die Geschichte aufzuarbeiten. Herr Roth sei immer für alle da gewesen und nun verlässe das Urgestein der Fachschaft das Dio. Das Abschiedsgeschenk überreichte er, verbunden mit der Bitte, dass Herr Roth bei Veröffentlichung seines historischen Romans eine Autogrammstunde am Dio abhalten müsse und dass er im Buch etwas über Lehrer, die wahren Ritter von heute, schreiben solle.

In seiner unverwechselbaren Art verabschiedete sich schließlich Herr Roth von seinen Kolleginnen und Kollegen. In seiner langen Dienstzeit habe er die Strecke bis zum Mond, dreimal um diesen herum und wieder zurück mit dem Zug gefahren. Scherzend erinnerte er auch an seine Eindrücke des ersten Dioschultages. Damals habe er nicht das Gefühl gehabt in eine Schule - mit vielen gleichaltrigen Kollegen -  zu kommen, sondern eher in ein Altersheim. Er hoffe, dass dies den jetzigen jungen Kollegen nicht so erginge, denn er würde sich zwar körperlich auf die Zeit ohne Schule freuen, geistig würde er aber gern noch bleiben.

 

Herr Roth mit Schulleiter Oliver Meer nach Überreichung der Urkunde 

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