Nächste Termine
| 24.02.2012 Jgst. 8: Zentrale Lernstandserhebungen in Deutsch |
| 24.02.2012 15:00-18:00 Offizielle Einführung des neuen Schulleiters |
| 26.02.2012 11:00- Forum Dionysianum |
| 27.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
| 27.02.2012 16:00-18:00 Anmeldungen zur Klasse 5 |
| 27.02.2012 20:00-22:00 Förderverein: Vorstandssitzung |
| 28.02.2012 Jgst. 8: Zentrale Lernstandserhebung in Englisch |
| 28.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
| 28.02.2012 16:00-18:00 Anmeldungen zur Klasse 5 |
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Zur Geschichte unserer Schule
Die alten Gymnasien unseres Landes sind durchweg aus älteren Lateinschulen hervorgegangen. Eine solche hatte es in Rheine sicherlich seit Beginn des 15. Jh. gegeben. Im 30 jährigen Krieg, unter dem die Bürgerschaft der Stadt sehr zu leiden hatte, fehlte den Stadtvätern das Geld, ihre alte Lateinschule auszubauen. Aus diesem Grunde wurde in Rheine ein Franziskanerkloster gegründet, welches sich sofort bereit erklärte, einen Teil der Schulbildung in Rheine zu übernehmen.

Doch erst 1658/59 erfolgte die Kloster- und zugleich die Schulgründung in Rheine. Aber der Unterricht wurde aufgrund eines Erlasses von Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen nur auf die Oberstufe beschränkt, weil er auf diese Weise die noch bestehende städtische Lateinschule in ihrem Bestand nicht gefährden wollte. Indes richteten die Franziskaner bereits 1675 auf Bitten der Stadt auch die Unterstufe ein.
Seit dieser Zeit trägt die Schule nach dem Patron der Stadtkirche, dem hl. Dionys, ihren Namen. Doch schon bald war der Bestand der Schule gefährdet, denn 1683 wurde zur Überraschung von Stadt und Orden vom Domkapitel in Münster die Aufhebung der Franziskanerschule in Rheine beschlossen. Hiergegen gingen sowohl die Stadt als auch die Franziskaner an und drängten immer wieder auf die Wiedereröffnung der Ordensschule, womit sie beim Bischof von Münster 1706 Erfolg hatten.
Schon zwei Jahre später erteilte der Fürstbischof Franz Arnold von Metternich die Erlaubnis, die Schule wieder zu einer Vollanstalt auszubauen. Das Einzugsgebiet des Gymnasium Dionysianum ging weit über die nähere Umgebung der Stadt hinaus, die im 18. Jh. nur langsam über die Zahl von knapp 2000 Einwohnern hinauswuchs. Bis Anfang des 19. Jh. wurden die Schüler von nur fünf Lehrern unterrichtet.

Am 7. Juni 1856 wurde die Schule als Progymnasium anerkannt, und seit dem 8. Oktober 1861 heißt sie Gymnasium Dionysianum.
Seit der Weimarer Zeit war das Dionysianum nicht mehr nur ein altsprachliches Gymnasium,sondern führte auch Englisch und Französisch als Fremdsprachen ein. Im Verlauf des nationalsozialistischen Regimes wurde die Schule sowohl organisatorisch als auch erzieherisch auf dieses Regime ausgerichtet. So wurde z.B. Ende des Jahres 1936 vom Leiter der Schule der Aufsichtsbehörde gemeldet, daß 97,9 % der Schüler im Jungvolk bzw. in der Hitlerjugend organisiert seien. 1937 war das Dionysianum die erste Schule in Rheine, die sich "judenfrei" nannte.
Die Aufgabe aller in der Zeit unterrichteten Fächer bestand darin, »im rechten Geist den nationalsozialistischen Erziehungswillen in die Tat umzusetzen«.
Nach dem Kriege war es die Aufgabe der Verantwortlichen, das alte Schulsystem ebenso wie das durch einen Brand im Dachgeschoß erheblich beschädigte Gebäude wiederaufzubauen. So konnte der Unterricht am 7.1.1946 wiederaufgenommen werden.
Trotz verschiedener Schulneugründungen im bisherigen Einzugsbereich der Schule stieg die Schülerzahl nach dem Kriege an und hatte schon bald Raumnot zur Folge. Für 19 Klassen standen 1950/51 nur 16 Klassenräume zur Verfügung. Da seit 1950 auch Lehrermangel auftrat, wurde die tatsächlich bestehende Raumnot weniger sichtbar und angesichts der insgesamt immer noch schwierigen Zeit geduldig ertragen. Als die Schülerzahl dann aber weiter anstieg, wurde 1967 mit dem Anbau begonnen.
So wurden Anfang 1969 die neue Turnhalle und die sechs großen neuen Klassenräume, deren Umbau zu Fachräumen vorsorglich mit eingeplant wurde, in Betrieb genommen. Nach diesem Umbau gab es zunächst keine weitere Raumnot mehr. Dieser Zustand hielt aber nicht lange an, und so setzten bereits 1971/72 Planungen für einen Erweiterungsbau auf dem großen Schulplatz ein. 1976 wurde die Planung in die Realität umgesetzt und es entstand der Neubau, in dem 12 Klassenräume untergebracht sind.
Mitte der 80er Jahre wurden dann umfangreiche Renovierungsarbeiten im Altbau durchgeführt, wovon vor allem die Fachräume für Biologie, Chemie und Physik profitierten. Deren Einrichtung und Ausstattung wurde den neusten technischen und pädagogischen Erfordernissen angepasst.
Dadurch wurde aber die inzwischen wieder entstandene Raumnot nicht behoben: Einige Klassen bzw. Jahrgangsstufen erhielten ihren Unterricht zunächst in der ehemaligen Grüterschule an der Mühlenstrasse. Weil dieses Gebäude aber seit einigen Jahren von der VHS genutzt wird, erhielt das Dionysianum Klassenräume im Dachgeschoss der Joseph-Winkler-Schule (ehem. Emsland- Gymnasium) zugewiesen. Dort wurden bis vor kurzem die Kurse der Jahrgangsstufe 13 unterrichtet.

In den Jahren 1999 bis 2002 wurde nun die jüngste Erweiterung des Gymnasium Dionysianum in zwei Bauabschnitten fertig gestellt. Im ersten Bauabschnitt wurde zunächst der große Schulhof (»Roter Platz«) mit einem am Altbau anschließenden Südflügel parallel zur Petrikirche und einem Westflügel an der Schleupestraße eingerahmt. Erstmals hatte man nun die Möglichkeit den Neubau von 1976 an der Nordseite des Schulhofes trockenen Fußes zu erreichen.
Im zweiten Bauabschnitt wurde anschließend die sich an der vierten Seite des Hofes befindende Turnhalle durch eine moderne Doppelhalle mit Tiefgarage und Sportfeld auf dem Dach ersetzt.

