Nächste Termine
| 24.02.2012 Jgst. 8: Zentrale Lernstandserhebungen in Deutsch |
| 24.02.2012 15:00-18:00 Offizielle Einführung des neuen Schulleiters |
| 26.02.2012 11:00- Forum Dionysianum |
| 27.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
| 27.02.2012 16:00-18:00 Anmeldungen zur Klasse 5 |
| 27.02.2012 20:00-22:00 Förderverein: Vorstandssitzung |
| 28.02.2012 Jgst. 8: Zentrale Lernstandserhebung in Englisch |
| 28.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
| 28.02.2012 16:00-18:00 Anmeldungen zur Klasse 5 |
| 29.02.2012 09:00-12:00 Anmeldung zur Klasse 5 |
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Informatik und Neue Technologien
Neue Technologien
Ein computerorientierter Schwerpunkt am Gymnasium Dionysianum
Der Umgang mit den neuen Technologien wird am Dionysianum kontinierlich von Klasse 5 an bis zum Abitur gelehrt.
Das Fach Neue Technologien (NT) in der Unterstufe
Auf Grund der Bedeutung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien - hier insbesondere des PC – setzt das Gymnasium Dionysianum für die Klassen 5 und 6 einen Schwerpunkt und bildet dadurch ein Profil in diesem Bereich.
Der Schwerpunkt ist die Konsequenz aus der Erkenntnis, dass die neuen Technologien neue Lernmethoden und neue Lerninhalte eröffnen. Weiterhin ist er die Antwort auf die Forderung, dass die Schule auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten muss, durch Methoden der Informationsgewinnung und Verarbeitung, durch neue Möglichkeiten der Darstellung und Veröffentlichung von Ergebnissen, durch Modellierung und damit Analyse komplexer Systeme.
Mit diesem Ansatz knüpft das Dionysianum auch an das Interesse der Schülerinnen und Schüler an.
- In der Jahrgangsstufe 5 wird im Sinne einer Grundbildung in Anbindung an den Unterricht in Standard-Software und die Internetnutzung eingeführt.
(eine Unterrichtsstunde pro Woche)
- In der Jahrgangsstufe 6 werden die in Jahrgangsstufe 5 eingeführten Techniken und Programme genutzt, um kleinere Projekte, angebunden an den Unterricht, zu bearbeiten.
(eine Unterrichtsstunde pro Woche)
Diese Grundausbildung stellt die Voraussetzung dar für die Nutzung der neuen Medien in der weiteren Schullaufbahn.
Das Fach Mathematik-Informatik im Differenzierungsbereich II
Schulinterner Lehrplan
Jahrgangsstufe 8. I
Bekannte Mathematik vom algorithmischen Standpunkt
Leitfrage: Wie kann man Rechenverfahren schematisieren?
Mathematik: Vertiefung mathematischer Fertigkeiten, Algorithmusbegriff
Informatik: Grundbausteine von Algorithmen (Zuweisung, Verzweigung, Schleifen),
Entwicklung von neuen durch Einbeziehung bekannter Algorithmen, Arbeit mit Visual Basic und Excel
Themen: Primzahlen, ggT, Bruchrechnung, lineare Gleichungssysteme, Wurzelnäherungen o.ä..
Jahrgangsstufe 8. II
Angewandte Mathematik
Leitfrage: Wo wird Mathematik angewandt?
Mathematik: Mathematisierung von Anwendungsproblemen, Entwicklung von Lösungswegen, Interpretation der Ergebnisse
Informatik: Benutzung von Standardsoftware insbesondere Excel
Themen: Zinsrechnung, Differenzengleichungen, Flächenannäherung,
Annäherung von Wahrscheinlichkeiten durch Simulation o. Ä.
Jahrgangstufe 9. I
Boolesche Algebra
Leitfrage: Wie rechnet ein Computer?
Mathematik: Abstrakte Strukturen und ihre Anwendung
Informatik: Innere Strukturen eines Computers, Simulationsprogramme
Themen: Aussagenlogik, Mengenalgebra, Boolesche Verbände, Schaltalgebra
Jahrgang 9. II
Chaos - Fraktale (Komplexe Zahlen)
Leitfrage: Wie entsteht und was bedeutet das Apfelmännchen?
Mathematik: Zahlbereiche, Iteration, Selbstähnlichkeit, komplexe Zahlen
Informatik: Grafikerstellung, Rechnergrenzen
Themen: Julia-, Mandelbrot-Mengen (Apfelmännchen), Sierpinski Dreiecke, Koch-Kurve, Chaos-Spiel o.ä..
Pro Halbjahr werden jeweils 2 Kursarbeiten geschrieben, wobei im Schuljahr eine Kursarbeit durch eine andere Form der Leistungsüberprüfung ersetzt werden kann, z. B. Entwicklung eines Programms.
Das Fach Informatik in der Oberstufe
Der technische Bereich des 3. Aufgabenfeldes ist am Dionysianum durch das Fach Informatik vertreten.
Bereits seit über 20 Jahren wird dieses Fach regelmäßig in der Oberstufe unterrichtet. Der Wandel in den Lehrplänen und vor allem in der hardwaremäßigen Ausstattung innerhalb dieser Zeit ist gewaltig. Zurzeit verfügt die Informatik insbesondere über 4 sehr gut ausgestattete Technologieräume mit je 20 bis 30 Computern.
Didaktische und methodische Schwerpunkte der Informatik sind vor allem die Algorithmik und die Datenstrukturen auf objektorientierter Basis. Auf Programmierebene wird am Dionysianum mit der Sprache Delphi 6 gearbeitet.
Seit dem Schuljahr 2011/12 besteht auch ein Leistungskurs Mathematik.
Als Lehrmaterial dienen die Skripte, die vom Informatik-Lehrer Manfred Remke erstellt wurden und kontinuierlich aktualisiert werden:
Schulinterne Lehrpläne im Fach Informatik (GK)
Algorithmen und Datenstrukturen I
Jahrgangsstufen E-I bis Q1-I
1 Delphi-Karel
1.1 Einführung des Roboter-Programms
1.1.1 Start und Kennenlernen des Programms
1.1.2 Vorbereitung für die Erstellung eigener Programme
1.2 Aufbau einfacher Programme
1.2.1 Die Projektstruktur am Beispiel des Startprogramms
1.2.2 Die Delphi-Programmoberfläche
1.2.3 Aufbau einer Unit
1.2.4. Objekte - Ereignisse – Methoden
1.2.5 Die Klasse TRobot
1.2.6 Programmstruktur in Delphi
1.2.7 Der Aktionsbutton von Delphi
1.2.8 Aufgaben
1.3 Kontrollstrukturen
1.3.1 Wiederholungsschleifen
1.3.1.1 While-Schleife
1.3.1.2 Repeat-Schleife
1.3.1.3 For-Schleife
1.3.1.4 Bedingungen
1.3.1.5 Aufgaben
1.3.2 Fallunterscheidungen
1.3.2.1 Einfache Verzweigung ohne Alternative
1.3.2.2 Einfache Verzweigung mit Alternative
1.3.2.3 Mehrfache Verzweigungen
1.3.2.4 Aufgaben
1.4 Prozeduren, Funktionen und Methoden
1.4.1 Prozeduren
1.4.2 Funktionen
1.4.3 Methoden
1.4.4 Aufgaben
1.4.5 Die Methoden Top-Down und Buttum-Up
1.5 Objekte und Objektklassen
1.5.1 Aufbau einer Objektklasse
1.5.2 Die Objektklassen von Delphi-Karel
1.5.2 Die Methoden der Delphi-Karel-Objektklassen
1.5.3 Aufgaben
1.6 Labyrinthalgorithmen
1.6.1 Objekt-Unterklasse TSchatz
1.6.2 Objekt-Unterklasse TMyRobot
1.6.3 Suchalgorithmen für inselfreie Labyrinthe
1.6.4 Suchalgorithmen für Labyrinthe mit Inseln
1.6.4.1 Drehzählermethode
1.6.4.2 Höhenmethode
1.6.5 Projekt: Theseus und der Minotaur
1.7 Rekursive Algorithmen
1.7.1 Einfache Rekursionen
1.7.1.1 Aufbau und Prinzip einer Rekursion
1.7.1.2 Entwicklung und Verifizierung einer Rekursion
1.7.1.3 Aufgaben
1.7.2 Verzweigte Rekursionen
1.7.2.1 Die Türme von Hanoi – Einführungsbeispiel
1.7.2.2 Der Graph als Veranschaulichung von Verzweigungen
1.7.3 Backtracking-Algorithmus
1.7.3.1 Backtracking-Algorithmus für die Suche einer beliebigen Lösung
1.7.3.2 Labyrinthsuche mit Backtracking
1.7.3.2.1 Der Backtracking-Algorithmus für die Labyrinthsuche
1.7.3.2.2 Ergänzungen in der Klasse TMyRobot
1.7.3.2.3 Aufgaben zur Labyrinthsuche
1.7.3.3 Backtracking-Algorithmus für das Auffinden aller Lösungen
1.7.4 Optimierungsprobleme
1.7.4.1 Allgemeiner Optimierungsalgorithmus
1.7.4.2 Suche eines kürzesten Weges im Labyrinth
1.7.4.2.1 Datenstruktur zur Position (Record)
1.7.4.2.2 Datenstruktur des Feldes (Array)
1.7.4.2.3 Backtracking zur Wegsuche
Algorithmen und Datenstrukturen II
Jahrgangsstufen Q1-I bis Q2-I
2 Objekt-orientierte Programmierung mit Delphi
2.1 Einführung in die visuelle Programmierung
2.1.1 Delphi-Oberfläche
2.1.2 Das erste Projekt
2.1.3 Delphi-Units
2.1.4 Formularkomponenten
2.1.5 Eigenschaften
2.1.6 Ereignisse und Aktionen
2.1.7 Unit-Maske
2.1.8 Beispielprogramm
2.1.9 Aufgaben
2.2 Fehlersuche
3 Statische Datenstrukturen
3.1 Einfache Datenstrukturen
3.1.1 Integer
3.1.2 Real
3.1.3 Boolean
3.1.4 Char
3.1.5 String
3.1.6 Aufzählende selbst definierte Datentypen
3.1.7 Unterbereichstypen
3.2 Komplexe statische Datenstrukturen
3.2.1 Feldtypen
3.2.2 Verbunde (Records)
4 Einfache dynamische Datenstrukturen
4.1 Objektstrukturen
4.1.1 Objektklassen
4.1.2 UML-Diagramme
4.1.2.1 Definition eines UML-Klassendiagramms
4.1.2.2 Vererbung (IST-Beziehung)
4.1.2.3 Zerlegung (HAT-Beziehung)
4.1.2.4 Verbindung (KENNT-Beziehung))
4.1.3 Objektvariable
4.1.4 Aufbaubeispiele von Objektklassen
4.1.4.1 Würfelspiele
4.1.4.2 Kartenspiele
4.1.4.3 Brettspiele
4.1.4.4 Game of Life
4.2 Dateien (File-Strukturen)
4.2.1 Dateistruktur und Zugriffsoperationen
4.2.2 Laden und Speichern einer Datei
4.2.3 Aufgaben
5 Algorithmen
5.1 Bewertung von Algorithmen (Laufzeitbetrachtungen)
5.1.1 Laufzeitklassen
5.1.2 Laufzeitberechnungen
5.1.3 Aufgaben
5.2 Sortieralgorithmen
5.2.1 Langsame Sortieralgorithmen
5.2.1.1 Bubble-Sort
5.2.1.2 Insertion-Sort
5.2.1.3 Selection-Sort
5.2.2 Schnelle Sortieralgorithmen
5.2.2.1 Merge-Sort
5.2.2.2 Quick-Sort
6 Komplexe dynamische Datenstrukturen
6.1 Lineare Listen
6.1.1 Implementierung von TList
6.1.2 Projekt Datenverwaltung
6.1.3 Schlange
6.1.4 Stapel/Stack/Keller
6.1.5 Aufgaben
6.1.6 Funktionale Implementierung einer linearen Liste
6.2 Binärbäume
6.2.1 Definition eines Binärbaums
6.2.1.1 Graphische Definition
6.2.1.2 Formale Definition
6.2.1.3 Funktionale Definition
6.2.1.4 Objektorientierte Definition
6.2.2 Baumtraversierungen
6.2.3 Binäre Suchbäume
6.2.3.1 Definition eines Suchbaume
6.2.3.2 Suchbaumalgorithmen
6.2.4 Aufgaben
Technische und theoretische Informatik
Jahrgangsstufen Q2-I bis Q2-II
1 Endliche Automaten
1.1 Einführung
1.1.1 Ein erstes Beispiel: BCD-Ziffern-Erkenner
1.1.2 Definition des endlichen Automaten
1.1.3 Zustandstabellen
1.1.4 Zustandsdiagramme
1.1.5 Aufgabe
1.2 Akzeptoren
1.2.1 Definition
1.2.2 Aufgaben
1.3 Technische Realisierung endlicher Automaten
1.3.1 Grobkonzep
1.3.2 Codierungen
1.3.3 Blockschaltbild
1.3.4 Aussagenlogik (Boolesche Algebra)
1.3.4.1 Defintion einer Aussage
1.3.4.2 Aussageverknüpfungen
1.3.4.3 Die Gesetzte der Booleschen Algebra
1.3.4.4 Disjunktive Normalform
1.3.5 Mengenalgebra
1.3.6 Schaltalgebra
1.3.6.1 Logikschaltungen
1.3.6.2 Logische Grundgatter
1.3.6.3 Definition der Schaltalgebra
1.3.6.4 Erstellen von Schaltnetzen
1.3.6.5 Speicherbausteine, Flip-Flops
1.3.7 Umsetzung eines endlichen Automaten in ein Schaltwerk
2 Formale Sprachen
2.1 Reguläre Sprachen
2.2 Äquivalenz von Akzeptoren und regulären Sprachen
3 Ausblick
3.1 Die Beschränktheit der endlichen Automaten
3.2 Die Turing-Maschine – der universelle Alleskönner
3.3 Berechenbarkeit
