Musik am Dio

Sommerkonzert am Gymnasium Dionysianum

Text: Detlef Kühn, Bilder: Hans Juling, 03.06.2010

Mit einem rundum gelungenen Konzert begrüßten die musizierenden Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Dionysianum den Sommer. So war die Petrikirche mit vielen Verwandten und Mitgliedern der Schulgemeinde sehr gut besucht. Das Programm bot eine bunte Mischung von munteren Liedern, Instrumentalstücken und Songs, bei denen sowohl die Jüngsten als auch die Ältesten auf der Bühne standen.


Die Orchester der 5. und 6. Klassen bewiesen, wie fleißig sie geübt hatten. Da zeigte z.B. die Streicherklasse 5 unter der Leitung von Detlef Kühn mit dem „Lied für Christine“, was ein Ch-Cha-Cha ist, die Bläserklasse 5 unter der Leitung von Stephan Bäumker swingte munter bei „When The Saints Go Marching In“. Viel Beifall für ihre solistischen Beiträge ernteten Miriam Paege (Altsaxofon) Berit Schütte (Klavier) für das anspruchsvolle „Divertissement Tzigane“ sowie Max Richter (Trompete) und Frederic Martin (Klavier) für ihre jazzige Interpretation von „Londonderry Air“. Die Streichergruppe 6 unter der Leitung von Detlef Kühn überraschte mit afrikanischer Folklore und dem „Song For Guy“ (Elton John). Sie zeigte eine bemerkenswerte spielerische Leichtigkeit . Die Bläsergruppe 6 ließ den „Kleinen Grünen Kaktus“ pieksen und schickte das Publikum mit einem volltönenden „Hard Rock Blues“, bei dem Frederic Schütte ein beeindruckendes Schlagzeugsolo ablegte, in die Pause.


Danach spielten die Orchestergruppen gemeinsam: „Boulevard Of Broken Dreams“ (Green Day) gefiel durch die abwechslungsreiche Instrumentation, Der „Sportfreunde-Stiller-Song „54, 74, 90, 2010“, Bläserklasse und Diolinos spielten gemeinsam, kam beim Publikum als „Trotz-Ballack-Ode“ gut an. Der zweite Teil des Konzerts bot einige herausragende solistische Leistungen: David Lohmann (Violine), am Flügel begleitet von seinem Vater Michael Lohmann, verabschiedete sich als Abiturient mit Edward Elgars „Chanson De Matin“, bei dem er Virtuosität und Empfindsamkeit beeindruckend zu verschmelzen wusste. Anna Vystavkin und Oliver Smith wurden bei „Seven Day Mile“ (The Frames) und „I Won’t Disagree“ (Kate Voegele) von ihrer Fangemeinde
gefeiert. Schließlich sangen sie in beeindruckender Mehrstimmigkeit zusammen mit Ina Kleemann „Nothing Else Matters“ (Metallica), „Misery“ (Pink) und „When You’re Gone“ (Bryan Adams). Detlef Kühn hatte bei diesen drei Songs das Orchester bestens vorbereitet, wobei Fabian Gedicke (Klavier) und Marc David Künnemann (E-Gitarre) mit virtuosen Solipassagen begeisterten. „Da Capo“.


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