Abschied

Das Dio verabschiedet Erika Schindler

Text und Bild: Antje Burkhard, 02.01.2010

Am vergangenen Freitag wurde Erika Schindler am Gymnasium Dionysianum verabschiedet, die zum 01. Februar in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eintritt. Frau Schindler trat am 01. August 1974 ihren Dienst als Sportlehrerin am Dionysianum an, nachdem sie zuvor zwei Jahre am Gymnasium in Georgsmarienhütte beschäftigt gewesen war.

Schulleiter Herbert Huesmann verwies in seiner Ansprache auf die Glaubwürdigkeit als Geheim­nis des Erfolgs der beliebten Lehrerin, die nicht nur eine in jeder Hinsicht zu­ver­läs­sige Kollegin gewesen sei, sondern auch eine glaubwürdige Vertreterin ihres Faches. Durch ihre Fitness und ihren sportlichen Einsatz auch im privaten Bereich, beispielsweise als Mit­glied des erfolgreichen Tennis-Damenteams des TV Jahn, sei sie ihren Schülerinnen und Schü­lern stets ein sportliches Vorbild gewesen.

Schindler 
Warme Worte zum Abschied gab es für Erika Schindler (nicht nur) von Schulleiter Herbert Huesmann

Klaus Sahlmüller von der Fachschaft Sport erinnerte daran, dass nicht nur Frau Schindlers Sport­unterricht selbst immer mit viel Bewegung verbunden war. Die Entfernungen zwischen der Schule und den verschiedenen Sportstätten wie dem Emslandstadion, dem Schwimmbad in Mesum, dem Bentlager Wald oder auch der Golfanlage in Mesum und der Tennisanlage des TV Jahn, ergäben insgesamt eine Strecke, die Frau Schindler im Laufe ihrer Dienstzeit mehr­fach um den Globus geführt hätte. Der extra für die Verabschiedung der Kollegin ge­grün­dete Chor der Fachschaft Sport ließ zur Melodie von Billy Joels „We didn’t start the fire“ wis­sen: „Wir können es nicht fassen – unsere Erika, die wird uns heut’ verlassen“.

Stell­vertretend für das gesamte Kollegium bedankte sich Hannelen Stoffers bei Frau Schindler für ihre uneingeschränkte Kollegialität und ihre positive Ausstrahlung. Sie habe im Lehrer­zimmer und auf den Fluren eine Fröhlichkeit und Lebendigkeit verbreitet, die ansteckend ge­we­sen sei. Ihre eigene Sportbegeisterung habe sich auf die Schüler ausgewirkt, die im nach­fol­genden Unterricht stets bester Laune und von der sportlichen Betätigung ausgeglichen ge­we­sen seien.


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